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21

Friday, April 19th 2013, 7:36pm

Hallo Michael

Wie versprochen zeige ich dieser Brief der nach Barcelona geschickt war.

Der Brief war in Iserlohn 17. September 1803 geschrieben und von dort nach Elberfeld gebracht wo der Brief der R2 Stempel bekommen hat. Der Brief war franko Cöln geschickt und der Absender hat wohl dann die 2 Stuiver bezahlt. Der Empfänger hat 8 Reales bezahlt für der bis 4 Adames schweren Brief (ca 7,2 Gram).
Ob der Brief postalisch oder privat von Iserlohn geschickt war, weiss ich nicht. Iserlohn war ein Stadt in preussischen Mark, und Elberfeld in Herzogtum Berg und mit ein Kaiserlichen Reichspost.

Wie war denn die Auswechslung hier?

Rückseitig gibt es ein mit Tinte geschriebene 20. Was darf das sein?
Und auch gibt es vielleicht ein Teil vom ein rot vermerkten 2 (Stuiver)?

Viele Grüsse
Nils
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22

Tuesday, November 18th 2014, 9:50pm

liebe Sammlerfreunde/innen,
wer kann bei beiliegendem Brief die Gebühr erklären?
Porto oder franko?
Leider ist kein Inhalt vorhanden, aber wegen des Kölner Stempels aus der Franzosenzeit sollte der Brief wohl um 1800 gelaufen sein?
Rückseitig finde ich eine römische 2. Ist das ein Ausgabestempel von Straßburg?
viele Grüße
preussen_fan
Erwin W.
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viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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23

Tuesday, November 18th 2014, 9:52pm

Lieber Erwin,

mit II für Strasbourgs Stempel dürftest du richtig liegen - er kostet als reiner Portobrief 5 Decimes und wog 8g, siehe oben links, war also "schwer" für französische Verhältnisse.
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

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24

Tuesday, November 18th 2014, 9:59pm

danke,
du hast mir schnell geholfen. Könnte die vermutete Jahresangabe auch so stimmen?
mfg
Erwin W.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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25

Tuesday, November 18th 2014, 10:04pm

noch was,
wogen die Franzosen in Gramm und nicht in Lot oder Unze oder so was?
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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26

Tuesday, November 18th 2014, 10:16pm

Lieber Erwin,

zum Datum kann ich wenig beisteuern - die Franzosen wogen seit 1.8.1793 in Grammgewichten, wenn ich mich nicht irre. Seit dem hat sich das nicht mehr geändert. Nur internationale Verträge (mit GB) kannten auch Unzen (30g) bzw. Bruchunzen, aber das kann man bei deinem Brief vergessen.
Liebe Grüsse vom Ralph

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27

Tuesday, November 18th 2014, 10:23pm

vielen Dank, lieber bayern klassisch
beste Grüße
Erwin W.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

28

Tuesday, November 18th 2014, 10:24pm

Hallo die Runde

10. Dezember 1799 ist in Frankreich das metrische System eingeführt. Ich habe mein Zweifel ob Gram schon vorher eingeführt wäre.

Viele Grüsse
Nils
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Michael

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29

Tuesday, November 18th 2014, 10:29pm

Hallo zusammen,

der Stempel wurde 1800 eingeführt.
Das späteste Jahr ist 1814 (Sammlung Dietgen, allerdings ein schwarzer Abschlag).

Gruß
Michael
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30

Tuesday, November 18th 2014, 10:41pm

Hallo Nils,

hier auch egal - wenn es den Stempel erst ab 1800 gab, dann waren es 8g. Ich weiß gar nicht, welche Gewichte die Franzosen zuvor hatten und wie sie auf Briefen notiert wurden (wenn sie überhaupt notiert wurden). Kannst du da etwas zeigen?
Liebe Grüsse vom Ralph

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31

Tuesday, November 18th 2014, 11:07pm

hallo bayern klassisch,
schau mal diesen link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Ma%C3%…eich%29#Gewicht

viele Grüße
Erwin W.
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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32

Tuesday, November 18th 2014, 11:35pm

Lieber Erwin,

vielen Dank! Denier habe ich schon gelesen, weiß aber nicht, wie man das auf Briefen findet bzw. ob man es auf Briefen findet.
Liebe Grüsse vom Ralph

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Andreas

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33

Sunday, February 7th 2016, 4:30pm

Guten Tag !

Hoffentlich habe ich mich nicht verlaufen und bin hier richtig.

Ich habe einen Portobrief 1784 aufgegeben in Aachen, geschrieben in Montjoie (Monschau), nach Heilbronn an den Senator Orth, der wohl ca. 10 Jahre später auch kurzzeitig Bürgermeister wurde. Absenderin des Briefs ist die Schwiegertochter des Herrn Orth eine geborene Scheibler. Wer jemals in Monschau war, wird das Stammhaus der Familie Scheibler das „Rote Haus“ kennen.

Meine Fragen: Preußischer Taxvermerk 10 ?? Gute Groschen ?? Rückseitig schwarze 5 ? Nach Aachen durch einen privaten Boten oder in Aachen zu Ende geschrieben ? Auf der ersten Seite zwei Daten ?

Besten Dank vorab !

Andreas
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34

Sunday, February 7th 2016, 7:01pm

Hallo Andreas,

hinten 5 (Albus?) bis Frankfurt am Main teilfrankiert (s. Vermerk vorne oben rechts), dann 10 Kreuzer ab da bis zum Empfänger.

Die anderen Fragen kann sicher ein anderer beantworten.
Liebe Grüsse vom Ralph

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Andreas

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35

Saturday, February 13th 2016, 12:14pm

Hallo bk !

Danke für die Antwort. Der Rest ist eigentlich nicht wichtig. Welchen Vermerk vorne unten links meinst Du ? ;(

Beste Grüße !

Andreas

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36

Saturday, February 13th 2016, 1:16pm

Sorry - streiche unten links und setze oben rechts, dann stimmts wieder. :)
Liebe Grüsse vom Ralph

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Andreas

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37

Saturday, February 13th 2016, 1:27pm

Ich eher sorry - Hatte oben rechts so etwas wie trés forts/ in Richtung pressée gelesen und nicht Frankfurt !

Besten Dank !

Andreas

38

Wednesday, March 9th 2016, 3:19pm

Liebe Sammlerfreunde,

hierzu folgender Brief:
Teilfrankobrief von Remscheid (Herzogtum Berg / Bayern) vom 5. Januar 1804,
nach Steyr (Österreich). Der Absender bezahlte 7 1/2 Batzen (mit Bleistift auf
der Siegelseite vermerkt) bis zur bayrisch österreichischen Grenze. Der Empfän-
ger von da bis Steyr 16 Kreuzer C.M. Porto. Adreßseitig ist mit Bleistift ein Ver-
merk. Ob er erst nachträglich geschrieben wurde, kann ich nicht sagen.


Beste Grüße von VorphilaBayern
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39

Wednesday, March 9th 2016, 4:22pm

Lieber VorphilaBayern,

ich lese "fco 1/2" und halte den Vermerk für authentisch, denn es war ja ein sog. "Halbfrankobrief" bis zur Ö - Grenze. Manchmal hat man auch damals mit anderen Stiften als Rötel gearbeitet, siehe hier.
Liebe Grüsse vom Ralph

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