You are not logged in.

bytefox

Experte

  • "bytefox" started this thread

Posts: 56

Location: Duisburg

  • Send private message

21

Wednesday, February 24th 2016, 10:02pm

Danke Emmanuel,

daran hatte ich nicht gedacht.
Postgeschichte ist schwierig :)

Viele Grüße
Peter

BaD

Experte

Posts: 539

Location: Dresden

Occupation: Rentner

  • Send private message

22

Friday, February 26th 2016, 7:31pm

Hallo Emmanuel,
danke für den Hinweis.
Briefe über Wesel nach Frankreich liefen allerdings nur über das Gebiet des Bistums Lüttich von Wesel nach Givet und Sedan, berührten das Gebiet der österreichischen Niederlande nicht. Das ging bis 1794 , dann wurde das Bistum französisch besetzt. Erst dann wurde Wesel eigentlich ein Grenzpostamt, zumal das Reichspostamt Maaseyk 1795 geschlossen wurde. Bis 1792 ist mir der Weg Wesel- Maaseyk unverständlich, wo lief die Postroute? Maaseyk trennte nur der Fluß Maas von Kurbayern ( Hztm. Jülich gehörte zur Kurpfalz Bayern bis 1797) , da wäre die Reichspost doch leicht anders hingekommen.
Wie schrieb Peter: Postgeschichte ist schwierig. Meine volle Zustimmung.
Beste Grüße Bernd

BaD

Experte

Posts: 539

Location: Dresden

Occupation: Rentner

  • Send private message

23

Saturday, February 27th 2016, 7:51am

Hallo,
ein paar Stunden später sind einige Fragen beantwortet, obwohl der Text von 1722 ist.
Endlich verstehe ich den Sinn der Post zwischen dem Preußischen Wesel und dem Reichspostamt Maaseyk.
Und es taucht eine neue Währung auf, der Stüber.
Beste Grüße Bernd
BaD has attached the following images:
  • IMG_20160227_0001.jpg
  • IMG_20160227_0003.jpg

Posts: 1,117

Location: Gibraltar des Norden

Occupation: Banker

  • Send private message

24

Saturday, February 27th 2016, 11:28am

Was die Währung angeht Stüber = Sol.

Ich habe im Augenblick keine Zeit fürs Forum. Die Vorphilatarife aus der österreichisch-niederlänbdischen Zeit müssten ich irgendwo haben. Wird allerdings etwas dauern.
Phila-Gruß

Lulu

BaD

Experte

Posts: 539

Location: Dresden

Occupation: Rentner

  • Send private message

25

Sunday, February 28th 2016, 7:46pm

Hallo,
es ist mir bewusst, das folgendes nicht unbedingt zum Thema gehört.
Da aber im vorigen Vertrag von 1722 die Post von Sachsen nach Frankreich oder retour angesprochen wird hier noch eine Information dazu.
Es waren 31 Jahre vergangen und 1753 wurde alles anders. Es waren allerdings nur 3 Jahre bis zum 7 jährigen Krieg, der wohl wieder alles veränderte?
Intrigen, Geheimabkommen und gar Polizeiliche Eingriffe in Postrouten oder auf Postkutschen waren häufig in der frühen Zeit.
Beste Grüße Bernd
BaD has attached the following images:
  • IMG_20160228_0004.jpg
  • IMG_20160228_0005.jpg

26

Saturday, April 9th 2016, 4:07pm

Prag – Hodimont/ 6.4.1792

Hallo zusammen

Nach dem Tarif von 1.11.1791 musste der Absender aus Prag/Böhmen 8x für einen einfachen Brief ins Ausland/österreichische Niederlande bezahlen.
Auf die linke Seite ist Franco Nürnberg vermerkt.

Der Empfänger von Hodimont – kann mir jemand von euch es bitte ergänzen?
12 Sols für eine ankommende Brief aus Ausland - ist es eine allgemeine Taxe für alle Briefe egal von wo?
LG A und danke
Filigrana has attached the following image:
  • IMAGE0214.JPG
"Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."
W. v Humboldt

27

Sunday, April 10th 2016, 3:32pm

Hallo Filigrana

Obwohl ich die Tatsachen hier nicht sehr gut kenne, gab es in österreichischen Niederlände keine allgemeine Gebühr egal woher der Brief stammen würde. Also nicht wie in Österreich wo die Auslandsbriefe gleich taxiert waren.
Es war unterschiedlich gemacht weil es auch von unterschiedlichen Postverwaltungen gehandhabt waren. Von Nürnberg nach Hodimont war der Brief aber den ganzen Weg mit Kaiserliche Reichspost gelaufen.

Wie sich die Gebühre von Prag nach Nürnberg geteilt war, weiss ich jetzt leider nicht.

Viele grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

28

Tuesday, April 12th 2016, 11:02pm

Vielen dank Nils für dein Antwort
LG A
"Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."
W. v Humboldt