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Tuesday, July 2nd 2013, 7:44pm

Hamburg - Württemberg

Hallo Freunde

Dieser Brief lief in Januar 1810 von Hamburg nach Freudenstadt in Württemberg. Der Absender hat 8 SLb bis Linz am Rhein bezahlt. Der Empfänger hat Taxis für die Strecke bis Württemberg 20 Kreuzer + 4 Kreuzer für Württemberg bezahlen sollen, aber der 24 Kreuzer-Vermerk ist gestrichen. Hatte der Empfänger dann 28 Kreuzer bezahlt? Oder lese ich die Portovermerke falsch? Eine hohe Summe.

Den Inhalt in sich ist nicht so interessant. Aber ein Teil ist herausgeschnitten wegen eine Adresse von einem Notar der nach Stuttgart gezogen war. Die Notaten hierzu sehen Zeitmässig aus, und man nur wundern warum es so war.

Viele grüsse
Nils
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2

Tuesday, July 2nd 2013, 7:48pm

Hallo Nils,

20x für TT und 4x für Württemberg sind schon richtig - die 24 wurden aber nur gestrichen, weil 1x Bestellgeld dazu kam, daher wurde oben links 25x geschrieben.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

3

Tuesday, July 2nd 2013, 8:07pm

Hallo bayern klassisch

Ja, so kann es sein.

Ich hätte ich aber erwartet dass die Taxissche und Württembergische Gebühre anders geteilt waren - Württemberg hatte ja hier ein Landespost und war kein Taxispost.
Hier ist es 4 - 24 - 25 vermerkt und nicht 20 - 4 - 25 wie ich es dann erwarten würde.

Viele Grüsse
Nils
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4

Tuesday, July 2nd 2013, 8:17pm

Hallo Nils,

ich hatte es ja bei ähnlichen Briefen schon geschrieben, dass TT die Briefe oft weder mit Porto, noch mit Frankozahlen taxiert hatte, sondern dies nur über die Briefkarte abgerechnet wurde. Der Kartenschlußbeamte in Württemberg bekam diesen Brief von TT also mit 20x in der Karte belastet angedient und addierte gleich sein Porto mit 4x zu 24x. Warum hätte er für TT die Arbeit machen sollen? TT war es egal, es sei denn, Württemberg hätte einen Porto- oder Frankodefekt in der Briefkarte festgestellt.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
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5

Monday, September 5th 2016, 10:27pm

Liebe Sammlerfreunde,

an diesem Brief vom 12.Januar 1851 zeigen sich mehr als deutlich die

Vorzüge des Postvereins. Weder Hamburg noch Thurn u.Taxis noch

Württemberg waren dem PV angeschlossen und so wurden in Schorndorf

48 Xr. fällig.

Beste Grüße

bayernalbi
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Tuesday, September 6th 2016, 6:17am

Hallo Bayernalbi,

sehr interessantes Stück aus dem Jahr 1851 - meinem PO - Lieblingsjahr. Scheint schwer gewesen zu sein, sonst käme man nicht auf ein so hohes Porto (über 1 bis 1 1/2 Loth; einfach wohl 21x, daher 3. Gewicht 21 + 10,5 + 10,5 = 42x).
Liebe Grüsse vom Ralph

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