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Erdinger

Experte

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21

Sunday, February 17th 2013, 6:58pm

Lieber Ulf,

herzlichen Dank für die genaue Aufschlüsselung. Ich hatte zuerst versucht, dem Thema mithilfe des Hörter zu Leibe zu rücken, bin aber wie fast immer kläglich gescheitert. Man muss sich wirklich die Verträge inkl. Taxpunkte vornehmen, anders geht es nicht.

Bleibt dennoch die Diskrepanz zwischen der von dir aufgestellten (absolut einleuchtenden) Rechnung und dem, was als Franko auf dem Schein steht. Aber ob wir das aufklären können, wage ich zu bezweifeln.

Viele Grüße aus Erding!
Achter Kontich wonen er ook mensen!

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22

Monday, February 18th 2013, 11:39am

Lieber Erdinger

hier wäre der Brief von hohen Interesse. Eventuell findet er sich irgendwann mal an.

Wie könnte man auf die 10 Gulden 27 Kreuzer kommen?
Wie schon geschrieben, sind von den 627 Kreuzer 88 Kreuzer Werttaxe abzuziehen. Verbleiben nun 539 Kreuzer.
Wenn nun ein Begleitbrief doppelt schwer gewesen ist, wäre er mit 21 Kreuzer zu taxieren. Hier sind tatsächlich nicht 18 Kreuzer ( C.M. ) anzuwenden, sondern der reduzierte Wert. Zieht man diesen Wert ( 21 Kreuzer) ab, sind es nur noch 518 Kreuzer. Diese reichen interessanterweise aus, wenn das Gesamt-Gewicht von 148 Pfund herangezogen wurde.
( 7/12 Kreuzer * 148 Pfund * 6. PS = 518 Kreuzer)

Da insgesamt 20 Gulden 54 Kreuzer für die Pakete zu zahlen war, kann davon ausgegangen werden, dass der Betrag nur verdoppelt wurde.
Ob sich der Postbeamte vermacht hat, oder eventuell beide Teilstrecken mit der 6. PS angegeben wurden, wird für mich erstmal ungelöst bleiben.

Dies ist die eine mögliche logische Lösung. Ob es noch andere gibt, eher fraglich. Endscheidend ist, dass diese eigentlich falsch ist, da die Pakete einzeln zu berechnen gewesen wären.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

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23

Wednesday, November 30th 2016, 8:07pm

Liebe Sammelfreunde

am Wochenende gab es in der Bucht einiges interessantes, so wie dieser nette Wertbrief aus Berlin nach Graz.

Leider läßt sich das Jahr nicht genau eruieren, aber die siegelseitige Notierung von P22 (über 84 bis 88 Meilen) zeigt, dass er der Zeit des DÖPV zuzuordnen ist. Während des NPD wäre es die Progressionsstufe 12 (über 80 bis 90 Meilen).

Laut Angabe wurden 24 Thaler 15 Sgr. einliegend in dem 2 1/10 Loth schweren Brief versendet. Als Porto wurden 40 Neukreuzer notiert, so dass der Beleg ab 1861 versendet worden sein muß. Das Porto setzt sich aus 30 Neukreuzer (6 Sgr.) Fahrposttaxe + 10 Neukreuzer (2 Sgr.) Werttaxe zusammen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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24

Wednesday, November 30th 2016, 8:09pm

Lieber Ulf,

ich kenne diesen Stempel von 1858 und 1859 von Berlin - aber Spezialisten wissen da sicher mehr, als ich es je könnte.
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

Michael

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25

Wednesday, November 30th 2016, 10:01pm

Hallo zusammen,

diese Doppelkreisstempel (in vielen Typen bekannt) lassen leider keine zeitliche Einschränkung. In schwarz sind sie bis 1874 bekannt.

Gruß
Michael
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26

Thursday, December 1st 2016, 12:41pm

Hallo ihr Beiden

ich habe noch zwei Briefe, jeweils mit solchen Berlin-Stempel - Einer ist definitiv frühsten aus der Zeit des NPD, da dort P12 siegelseitig steht. Ein anderer ist vor 1861, aber da kann ich noch nichts sagen, da auch vor dem hier zu behandeln Datum möglich wäre.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf