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Friday, April 15th 2011, 9:20am

einfache Belege

Liebe Sammelfreunde

einen "mitgekauften" Beleg vom 09.05.1834 von Oschersleben in das ca 3 Meilen entfernte Quedlinburg mit einem Postvorschuß von 1 Thaler 27 Sgr 9 Pfennige möchte ich hier zeigen. Der Inhalt, ein einzelnes Blatt, enthält die Begründung für die "Auslage".

Taxierung:
Postvorschuß 57 3/4 Sgr - darauf 4 Sgr Procura, aufgeteilt in 3 Sgr für das aufgebende Postamt, ergibt die notierten 60 3/4 Sgr. Der weitere Sgr Procura für das ausgebende Postamt = 61 3/4 Sgr + 1 1/2 Sgr Porto für den Brief zzgl. 3 Sgr = doppeltes Briefporto für den Geldbetrag sind in Summe die 66 1/4 Sgr, was der Empfänger zu zahlen hatte.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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2

Sunday, August 19th 2012, 10:58am

Hallo Freunde

Ich habe mal dieser Brief erworben, und habe zu die Verhältnisse hier eine frage.

Der Brief lief von preussischen Erfurt nach sächsischen (Bad) Tennstadt in August 1841. Der Brief ist in Erfurt frei gemacht und es kostete der Absender 1,5 Silbergroschen. Sonst gibt es keine Taxen.

Der Brief ist 10. August in Erfurt gestempelt und 12. August in Tennestedt abgestempelt, also 2 Tage für diese kurze 24 Kilometer Strecke. Ich nehme an dass es zwischen die Städter nicht jeden Tag en Bote lief.

Kann jemand hierzu sagen? Liege ich mit die Taxierung richtig, oder kam es auch etwas Sächsisches hierzu?

Viele Grüsse
Nils
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Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

3

Sunday, August 19th 2012, 12:53pm

Hallo Nils,

Tennstädt lag in dem auf Basis der Wiener Friedensverträge von Preußen "erbeuteten" Gebiet. Der Brief ist also innerpreußisch gelaufen.

Beste Grüße

Altsax

4

Sunday, August 19th 2012, 1:05pm

Hallo Altsax

Danke für die Antwort. :)

Hier war es schwierig etwas vom Netz herauszufinden, und ich habe Sachsen als wahrscheinlich gedacht. Wenn ich aber in mein Feuser nachschlage sehe ich es auch.

Die Beiträge werden verschoben.

Viele Grüsse
Nils
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Tuesday, December 3rd 2013, 10:10am

Hallo Zusammen

Ein kleines Brief aus Posen nach Myslniew bei Ostrz??? sendet am 6.11.18?? Ankunftstempel in Schildberg am 10.11.
Von Posen bis Schildberg war 17 Meilen der Porto war 4 Sgr. für Brief in erste Gewichtklasse und 6 Sgr. in zweite.
Erst 6 geschrieben und dann nochmal 6 übergeschrieben mit 4. Etwas mit rot geschrieben über das Posen Stempel, was steht hier?
Auf der Rückseite steht 4 und 6 und 10, was mehr steht kann ich leider nicht lesen, bitte hilfen wenn möglich.

Viele Grüße
Jørgen
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Tuesday, December 3rd 2013, 10:35am

Lieber Jörgen,

tolles Stück - "nicht angenohmen wegen Armuth" steht da.

Siegelseitig 4 Groschen Porto 2 Groschen Zustellgebühr für den Boten = 6 Groschen, dann wohl zurück geschickt für weitere 4 Groschen (nicht immer war die Rücksendung kostenlos), daher dann 10 Groschen beim Absender, der sich gefreut haben dürfte. ;(
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

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Tuesday, December 3rd 2013, 11:29am

Hallo Bayern Klassisch

Vielen Danke für Deine Antwort mit den Portoangabe und weil des Brief zurück geht.

Liebe Grüße
Jørgen

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Sunday, December 8th 2013, 11:00am

Hallo Alle

Hier ein Franco-Brief aus Danzig nach Marienwerder, sendet am 4.4.1845.
Porto 3¾ Sgr. für Brief zwischen 5 und 10 Meilen (8 Meilen) und Gewicht von 2 Lot.
Auf der Siegelseite steht 51¾ und 20 was bedeutet dieser Zähler?
Siehe auch Inhalt des Briefes.

Viele Grüße
Jørgen
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Tuesday, January 7th 2014, 7:57pm

@Baldersbrynd - es könnte sich um Kartierungsnummern handeln, sicher bin ich mir jedoch nicht.

Portobrief mit einer Taxierung i.H.v. 2 Sgr. vom Justizrat aus Berlin an den Magistrat zu Dommitzsch (105 km Luftlinie) aus dem Jahre 1846.

Feuser 249-9

Einen wohllöblichen Magistrat ersuche ich mit Bezug auf mein Schreiben vom 15ten vorigen Monats ergebenst, die mir in der Prozesssache wider Sterzel jetzt Grona festgesetzten Gebühren und Auslagen mit 28 Thaler 4 Silbergroschen 7 Pfennig baldgefälligst an mich berichtigen zu lassen. Berlin, den 28ten December 1846

Den Namen kann ich nicht entziffern - weder u.l. auf der Briefvorderseite, noch im Innern. :whistling:
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Beste Grüße,
Stefan

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Tuesday, January 7th 2014, 8:00pm

... Justizrath Hirschius - man hat früher oft deutsche Namen latinisiert (das klang dann edler, dachte man ...)
Liebe Grüsse vom Ralph

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Monday, March 3rd 2014, 8:23am

Hallo Alle

Hier zwei Briefe aus Stolpe mit verschiedende zweizeiliger Langstempeln. Der Paketbegleitbrief nach Stargard ist die Stempel 28 : 4 mm Porto 7½ Sgr für Paket auf 7 Pfund, sendety am 20.6.1838
Der Brief nach Coeslin ist die Stempel 46 : 5 mm. Porto 2½ Sgr. Sendet am 21.3.18??.

Viele Grüße
Jørgen
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Monday, March 3rd 2014, 11:46am

Hallo Jørgen

der Beleg von Stop nach Stargard ist ein Brief, welcher 7/8 Loth gewogen hat und damit das 1,5fache kostete. Die Entfernung beträgt 181 km was ca. 24 Meilen sind. Einfach bei über 20 - 30 Meilen 5 Sgr, dass 1,5fache somit 7 1/2 Sgr.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

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13

Monday, March 3rd 2014, 4:09pm

Hallo Ulf

Vielen Danke für Deine Antwort.
Wenn Du 7/8 Loth schreibst kann ich das sehen, dann stimmt das Porto.

Viele Grüße
Jørgen

14

Tuesday, May 23rd 2017, 2:40am

Hallo zusammen,

die Taxierung dieses Briefes aus KAISERSWERTH an:

Herrn Jacob Kreutz
wohlgeboren in
Siegen
frei

bereitet mir Kopfzerbrechen. Die Entfernung sollte zwischen 10 und 15 Meilen betragen und somit nach der Taxe von 1844 nur noch 2 Sgr kosten.
Vor der ersten 2 steht ein Schlängel, der ein f sein könnte. Diese Taxierung wurde mit rot-violetter Tinte gestrichen ohne weitere Angaben in dieser Farbe. Darunter findet sich wieder eine Taxierung 2. Wie soll ich diese Angaben einordnen?


beste Grüße


Dieter
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15

Tuesday, May 23rd 2017, 2:54am

Hallo zusammen,

hier noch ein wirklich einfacher Brief, den ich nur zeigen möchte. Er wurde am 9.12.(1847) in HOENNINGEN auf die Reise geschickt

An
Herrn Herrn Rientmeister
Fertienand Trimborn
Wohlgebohner
in
Bonn

Am 10.12.(1847) war der Brief in der ersten Zustellung. Der Brief wurde für die wenigen Meilen mit 1 Sgr freigemacht.
An der Schrift und der Ausdrucksweise kann man ersehen, daß der Schreiber offensichtlich nicht zu den wirklich gebildeten Kreisen gehörte. Immerhin war er aber in der Lage, den Brief selber zu verfassen. Das war zu der Zeit nicht selbstverständlich.

beste Grüße

Dieter
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Thursday, June 8th 2017, 2:15am

Hallo zusammen,

hier noch ein zunächst einfacher Brief, der im Inneren aber einen interessanten Text enthält.
Am 2.1.(1847) wird aus UCKERATH ein Schreiben
An
Eine Wohllöbliche Expedition
der koelnischen Zeitung
zu Coeln
fr.

geschickt. Am nächsten Tag traf der Brief in Köln ein, wie der Ankunftstempel zeigt. Der Schreiber bittet um Zusendung der Adresse einer Eisenhütte, die unter Chiffre T89 einen Magazin-Verwalter sucht. Anschließend teilt der Verfasser dieser Zeilen einige kurze Informationen zu seiner Person mit.
Als Jahr dieses Schreibens vermute ich 1847. Auf Seite 2 dieses Briefes ist wegen eines Papierschadens als letzte Zahl des Jahres nur eine 7 zu erkennen. Der L2 von Uckerath ist seit 1825 bekannt, der K2 COELN mit 22 mm Durchmesser ist dagegen laut Feuser erst seit 1838 bekannt. In der Stempeldatenbank auf stampsx sind die gezeigten Daten aus wesentlich späteren Jahren. Der meine Festlegung auf das Jahr 1847. Das Jahr 1857 könnte auch sein, da laut Münzberg der L2 Uckerath bis 1862 benutzt wurde. In dem Jahr würde ich für einen solchen Brief jedoch eine Freimachung mit Brirfmarken vermuten.
Der gezeigte Brief wurde nach der Verordnung von 1844 richtig mit 1 Sgr. in Rötel taxiert. Die Rückseite zeigt allerdings 2 Zahlen, die ich nicht deuten kann: eine 4 mit Rötelstift und eine mit schwarzer Tinte geschriebene 26. Die letztere wurde möglicherweise bei der Zeitung angebracht.
Auf der Vorderseite wurde mit Bleistift die Chiffre T89 vermerkt.

Was könnt ihr mir sonst zu dem Brief sagen?

beste Grüße

Dieter
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