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BaD

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61

26.02.2017, 20:22

Hallo Ralph und Erwin,
besten Dank für eure Hilfe.
Liebe Grüße aus Dresden sendet
Bernd

62

26.02.2017, 20:30

Liebe Freunde,

ich glaube nicht, dass die Siegel abgefallen sind - eher waren bei der Aufgabe nur 3 Siegel appliziert worden und Frankreich siegelte 2 Mal nach.

Leider ist der Scan nicht gut, so dass ich kaum etwas lesen kann, aber es scheint mir, dass der Siegeltext eher französisch sein müsste ...
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

BaD

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63

26.02.2017, 20:40

Innen steht:
Depart et Arrive? 8
Außen wohl
Direction ................Postes
»BaD« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20170226_0004.jpg
  • IMG_20170226_0003.jpg

64

26.02.2017, 21:38

Hallo Bernd,

Direction Générale des Postes/Départ et Arrivée 8.

Diese Siegel wurden angebracht, weil der Brief durch den Blickpunkt der französischen Post nicht anständig geschlossen war.

Viele Grüsse.
Emmanuel.

BaD

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65

27.02.2017, 08:57

Hallo Emmanuel,
vielen Dank.
Beste Grüße Bernd

woermi

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66

10.09.2017, 09:05

unterfrankiert...

Ich denke der ist durchgeschlüpft, anders kann ich mir die 3 Sg. Franco nicht erklären. Oder hat jemand eine Idee?
»woermi« hat folgendes Bild angehängt:
  • coeln-FR.jpg
„Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, lange Monate kompletter Dunkelheit, ständige Gefahr, sichere Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Erfolgsfall.“

– Ernest Shackleton

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67

10.09.2017, 14:28

hallo woermi,
zeigst du mal die Rückseite?
beste Grüße
Erwin W.
preussen_fan
viele Grüße
Erwin W.
preussen_fan

Michael

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68

04.08.2018, 20:15

Liebe Freunde,

der folgende Brief von 1859 zeigt, dass als Folge der immer rationeller werdenden Dienstinstruktionen ein preußischer Brief bei regulärer Bearbeitung keinen preußischen Stempel mehr aufweisen musste.



Der Portobrief wurde 1859 im niederbergischen Langenberg direkt am Zug aufgegeben. Auf der Strecke Steele-Vohwinkel fuhr kein Postconducteur mit, daher fehlen alle Bahnpoststempel. Bei Aufgabe wurde der Aufgabeort mit Datum und anscheinend der Uhrzeit notiert: Langenberg 11.11. 7
Bei der Umspedierung in Vohwinkel Richtung Aachen wurde der Brief direkt dem Briefpaket Zielland Frankreich / Portobriefe / aus den grenznahen Regierungsbezirken zugeordnet, womit eine weitere Bearbeitung durch die preußische Post entfiel.
Dafür stempelte die französische Post etwas häufiger: vorderseitig 5 (Dec.) Portobelastung und PRUSSE 3 VALENCIENNES als Vertragsstempel, rs. neben dem klaren Pariser Stempel 2 weitere leider unleserliche Stempel, vermutlich 1x Bahnpost und der Ankunftsstempel von Le Havre.

Gruß
Michael
Preußen mit Transiten

69

04.08.2018, 21:58

Lieber Michael,

sehr schön erklärt - aber ich sehe statt einer "7" eher ein "f" für "früh". Wenn es zwei Züge gegeben hätte, einen frühen und einen späten Zug, würde das doch eher Sinn machen, oder?
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

Michael

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70

04.08.2018, 22:34

Lieber Ralph,

ein f(rüh)-Vermerk würde auch gut passen. Auf der Strecke fuhren täglich 3 Züge: Ein Früh-Zug (so im Fahrplan benannt), einer vor- und einer nachmittags.
Da der Frühzug um 9 Uhr morgens Langenberg erreichte, macht das "f" tatsächlich mehr Sinn als die "7".

Gruß
Michael
Preußen mit Transiten

71

04.08.2018, 22:43

Lieber Michael,

dann wünsche ich dir weitere Briefe mit "v" und "n" - aber einfach wird das sicher nicht ...
Liebe Grüsse vom Ralph

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