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61

Tuesday, October 17th 2017, 5:43pm

Lieber Ralph,

ich denke, daß er das damit gemeint hat.
Auch in Tirol war es üblich, daß die willkürliche Taxierung bei Einschlüssen üblich war. Der Absender wollte anscheinend darauf hinweisen, daß keine Einschlüsse (Briefe) im Brief waren.

Beste Grüße,
Hermann

This post has been edited 1 times, last edit by "VorphilaBayern" (Oct 17th 2017, 6:28pm)


62

Sunday, November 5th 2017, 6:04pm

Liebe Sammlerfreunde,
auch dieser Brief aus Dresden vom 28.November 1863 an den wohlbekannten Herrn Jakob Jsler, welcher sich derweilen in Leipzig aufhielt, trägt einen Vermerk, welchen ich als d.Einschluß zu erkennen glaube,
mit besten Grüßen
bayernalbi
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63

Sunday, November 5th 2017, 6:50pm

Hallo bayernalbi,

Glückwunsch zum guten Auge, der perfekten Beschreibung und einem seltenen Brief wöhrend der Leipziger Messe.

Vermutlich ging eine Warensendung von Wohlen nach Leipzig und gleichzeitig wollte man dem Chef die ein oder andere Mitteilung (Bestellung usw.) mitschicken - und das war dieser Brief.

Hat er einen Inhalt?
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

64

Sunday, November 5th 2017, 9:56pm

Hallo Ralph,
der Inhalt ist nun angefügt und irritiert mich insofern, als Dresden als Absendeort
angegeben ist,
beste Grüße
Albert

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65

Monday, November 6th 2017, 6:15am

Hallo Albert,

das hätte ich jetzt auch nicht erwartet - eine Bestellung, die man ausliefern sollte ... :?:
Liebe Grüsse vom Ralph

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66

Wednesday, November 8th 2017, 4:05pm

Hallo Ralph,
besten Dank für deinen Kommentar, aber ich habe auch keine Lösung parat.
Notfalls wird der Inhalt in der runden Ablage entsorgt und es wieder alles gut 8) 8)

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67

Wednesday, November 8th 2017, 4:13pm

Na, na, na - was soll den die zahlreich hier mitlesende Jugend denken, wenn sie das liest! ^^
Liebe Grüsse vom Ralph

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DK 6100

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Thursday, November 23rd 2017, 9:43pm

“Propre Main”

Hallo Sammlerfreunde,

eine andere Aufschrift den man nur sehr selten sieht ist “Propre Main”. In Deutsch wohl „Persönlich geliefert“.
Hier auf Kleinformatigen Brief 5,5*9,5 cm. Ging Privatbefördert von Hamburg nach Paris 25. Oktober 1807.
Ich kenne nur diesen eine ?

DK 6100
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Friday, November 24th 2017, 6:19am

Ich kenne nur diesen eine ?


Ich auch! ^^
Liebe Grüsse vom Ralph

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70

Thursday, December 7th 2017, 12:44pm

Gebührenanteile bei kuvertierung

Dier Kuvertierung ist eine sehr alte Methode der Versendung und hat viele Gründe und Facetten. Dazu ließe sich ein umfangreicher Artikel schreiben. Hier nur ein Aspekt, über den viele gerade bei Briefen des 18. Jhs stolpern. Bei den Briefen, die kuvertiert im Ankunftsort ankamen fehlen (wie nicht anders zu erwarten) postalische Beförderungsspuren und Gebühren. Trotzdem finden wir dann oft Ausdrücke wie "1/2 franco" oder Gebührenvermerke. In den Archivbeständen finden sich davon hunderte solcher Briefe. Deren Durchsicht ließ mich zu dem Schluß kommen, dass dadurch der angeschriebene Anteil des Empfängers an der kuvertierten Versendung gemeint ist. Dieser Betrag wurde dann in der firmeninternen Verrechnung von Versandspesen geltend gemacht. Ich habe hier einen typischen ausgewählt.
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71

Thursday, December 7th 2017, 3:52pm

Lieber Achim,

schönes Stück aus Hamburg, für das der Empfänger in Nürnberg 8 Kreuzer bezahlte.

Es ist immer interessant nachzurechnen, was ein regulärer Postversand, wenn es ihn denn gegeben hätte, die Korrespondenten gekostet hätte. 16 Kr. in toto könnten nicht ganz gereicht haben von Hamburg nach Nürnberg, aber so günstig war diese Methode hier auch nicht.
Liebe Grüsse vom Ralph

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72

Thursday, December 7th 2017, 5:03pm

Lieber Ralph,
Es ist durchaus nicht sicher, wofür die 8 stehen, für mehrere Briefe, für einen Brief? Also noch offene Fragen, aber ich kann ungefähr 160 Briefe aus den Jahren 1783-1785 von hamburg nach Nürnberg vorlegen, die zwischen 12 und 20 kr porto kosteten. Einer der üblichen mit 12 kr folgt unten. NB die 12 ist in der typischen Nürnberger Schreibweise, die sehr wichtig ist, weil sie auf den brioefen aus allen Richtungen vorkommt und die direkten Paketschlüsse markiert. Daneben aber auch einen der drei (von 160) Frankobriefe aus dieser Zeit mit wohl 6 (wohl eher 9) Schilling.
Wie das mit der Halbfrankoangabe zuusammengeht, weiß ich auch noch nicht, aber man kann das ganze auch sehr gut an französischen Briefen dieser Zeit diskutieren. (demnächst)
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73

Thursday, December 7th 2017, 5:07pm

Lieber Achim,

ich lese eher eine 6, als eine Rötel - 9 und Schillinge sollten es gewesen sein. Was sagen die Postverträge (nicht meine Zeit, daher ohne Ahnung)?

Wenn das Gesamtporto nur 12 Kr. beträgt, kann ein 16 Kr. "Privatporto" eigentlich nicht für einen Brief allein stehen. Da wäre es ja deutlich günstiger gewesen, ihn per Post zu verschicken, ganz ohne eigene Mühe.

Ja, da hast du Recht, wir müssen noch viel forschen, um das heraus zu finden.
Liebe Grüsse vom Ralph

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