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mikrokern

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Friday, December 22nd 2017, 11:34am

Danke allen sehr, die hier versucht haben zu helfen!
Bin noch mit keiner der vorgeschlagenen Lösungsversuche glücklich und lasse das erstmal offen stehen.
Beste Grüsse vom
µkern

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Friday, December 22nd 2017, 6:48pm

liebe Sammlerfreunde,
ich kann den Namen des Adressaten nicht lesen. Wer hilft?
beste Grüße
Erwin W.
preussen_fan
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Saturday, December 23rd 2017, 6:43pm

liebe Sammlerfreunde,
hat keiner eine Idee?
Ich könnte mir vorstellen, dass das Kürzel vor dem Nachnamen Gebrüder bedeuten soll. Dann lese ich Potzsch???????
beste Grüße
Erwin W.
preussen_fan

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Saturday, December 23rd 2017, 8:06pm

Lieber Erwin,

cum grano salis:

Herren
Fr(iedrich) Polzschky & Co
in
Stettin

So, googlen darfst du jetzt. ^^
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

This post has been edited 1 times, last edit by "bayern klassisch" (Dec 24th 2017, 7:43am)


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Saturday, December 23rd 2017, 11:55pm

lieber Ralph,
allererste Sahne deine Textinterpretationen. Das habe ich nicht geschafft. Aber jetzt, wo du es hingeschrieben hast, sehe ich es auch, ganz klar sogar. Leider immer erst nachher. ;) .
viele Grüße von
Erwin W.

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Sunday, December 24th 2017, 12:08am

hallo Ralf,
eventuell ist auch Polzschky lesbar. Die t in Stettin sind etwas anders geschrieben als im Namen. Aber weder unter dem einen noch unter dem anderen Namen werde ich bei Google fündig.
betse Grüße
Erwin W.

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Sunday, December 24th 2017, 7:46am

Lieber Ärwin,

hallo Ralf,
eventuell ist auch Polzschky lesbar. Die t in Stettin sind etwas anders geschrieben als im Namen. Aber weder unter dem einen noch unter dem anderen Namen werde ich bei Google fündig.
betse Grüße
Erwin W.


du hast Recht - ich habe mich vorweihnachtlich etwas vertippt - Polzschky sollte richtig sein. Geh mal davon aus, dass mind. 80% aller Firmen des 19. Jahrhundert keine, oder noch keine Spuren im Internet hinterlassen haben. Vlt. hat man den Firmennamen auch nur phonetisch geschrieben und richtig hieß er Bolschy, Pollschy oder so ähnlich. Da müsstest du mal etwas im Netz finden, das alle Firmen in Stettin der 1860er Jahre aufzeichnet und das waren sicher viele Hundert ...
Liebe Grüsse vom Ralph

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Monday, December 25th 2017, 6:31am

Liebe Sammelfreunde

für einen netten Sammler suche ich Hilfe. Leider bekomme ich nicht heraus, was man in Berlin machte.
Bisher lese ich nur für Ver....hen in Berlin - ich danke für die Hilfe

Danke in Voraus und schöne Weihnachtstage wünscht

Ulf
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Monday, December 25th 2017, 9:32am

Lieber Ulf,

ich lese "für Vernähen in Berlin". Kannst du bitte den ganzen Brief gut aufgelöst zeigen? Vlt. wird es mit den Kontext besser verständlich.
Liebe Grüsse vom Ralph

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Monday, December 25th 2017, 9:59am

Lieber Bayern Klassisch

der Brief war in der Philatelie abgebildet, jedoch sah ich die Beschreibung anders. Jedenfalls habe ich mit dem Autor in Verbindung gesetzt und ihm versprochen, dass ich versuche werde, eine bessere Beschreibung zu liefern. Er wäre jedenfalls ein Brief, welcher in Michaels Sammlung passen würde.
Von Verfasser bekam ich Scans zugesandt und nur mit diesen kann ich hier dienen.
Dazu jetzt die Vorderseite, wo die Zeile zu sehen ist und noch die Rückseite - hier gibt es eine weitere Notierung (Ich bitte auch hier um die Transkription - Danke)

Kam unvernäht in B.... u. ... von Amtswegen verschlossen. Unterschrift

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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Monday, December 25th 2017, 10:07am

Lieber Ulf,

jetzt macht das schon mehr Sinn ...

"Kam unvernäht in Berlin an und wurde von Amts wegen verschlossen" "Unterschrift" - diese leider nicht für mich lesbar.

"4 Sgr. für Vernähen in Berlin".

Hier sieht man wieder, dass Ausschnitte von Briefen wenig bringen, wenn schwer lesbar geschrieben wurde und der Kontext fehlt. Ich schlage daher vor, in Zukunft in diesem Thread den kompletten Beleg zu zeigen und den fraglichen Abschnitt stark vergrößert, damit wir uns etwas Zeit sparen.

Zu dem Brief - ich denke, die Verpackung wurde beschädigt und Berlin hat den Sack zugenäht, wofür man 4 Sgr. kassierte (aufschlug).

Das ist ein wunderbares Stück! :P :P :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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Monday, December 25th 2017, 10:16am

Lieber Bayern Klassisch

für "Keine Ahnung" von Fahrpost, hast du jedenfalls richtig erkannt, dass diese Leistung 4 Sgr. kostete und in Berlin in Auslage genommen wurden, welche vom Empfänger eingezogen wurden. Super sag ich dazu! Die Postdeclaration ist hier ebenfalls erhalten geblieben - leider habe ich den entscheidenen Scan in russischer Sprache nicht, wo die gesamten russischen Kosten notiert wurden und bei dem dortigen Zollamt bezahlt werden mußten.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

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Monday, December 25th 2017, 10:19am

Lieber Ulf,

ich bin sicher, dass Michael, der sich bestens mit PR - RU auskennt, dir weiterhelfen kann.
Liebe Grüsse vom Ralph

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Tuesday, January 2nd 2018, 1:07am

Hallo zusammen,

dieses kleine Briefchen, ca. 4,8 x 7,5 cm, schlummert bei mir schon geraume Zeit. Die Schrift ist kaum zu lesen, da sehr schwach. An Silvester habe ich mich seiner angenommen und ein paar Scans angefertigt. Diese mußte ich allerdings bearbeiten, um in etwa lesen zu können, was da steht. Den Text habe ich nur teilweise entziffern können. Das füge ich hier später ein. Wer Lust und Zeit hat, kann gerne schon damit anfangen.
Vordringlich interessieren mich unten auf der letzten Seite der Ort, das Datum und der Absender. Ich lese da:
....... 10 Febr 1649 Maximilian ........
Stimmt das ungefähr?

vielen Dank für eure Hilfe sagt

Dieter
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Erdinger

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Tuesday, January 2nd 2018, 1:41pm

Hallo Klesammler,

erst einmal ein gutes neues Jahr zuvor! (Um in der Diktion des Briefs zu bleiben.)
Die Schrift ist wirklich sehr schwer zu lesen.
Ich nehme an, der Adressat ist ein Herr von Beek (nahe Xanten)?
Das ist mein Versuch, aber vermutlich könnte es ein Archivar besser:

A Monsieur
Monsieur de Beeck
A
Beeck.

WolErb[ar]geboren gestrenger, sonders Viel-
geehrter herr und freundt.

Mit diesem solle berichten, wie von
Ihrer D[urc]hl[auch]t. Unserem gnedigsten Herr gegen den
16t[en] dieses ein landtagh außgeschrieben
ist, und werden die lantstendt umb
selbige Zeit Zuvor Zu Cöllen Zusamm-
kohmmen, weil nun nur andere Un-
vermeidliche geschefften Vorgesehen.
auch von meinem g[nädig]sten herrn [?] g[nädig]ste
commission vergeben worden, das nit
Stände [?] Dasein köhnen, so XXX
El. bey dies habe, XXX
Zu unternehmen ob die sach der quali-
fication Zu Cöllen Nachricht [?] werden

könte, wie mit mehr andermal [?]
Daselbst geschehen, Vndt müße
man sich darauff mit aller noturft
gefast machen, mein meinungh
ist nit das die L[öblichen] landtstende
vff Dusseltorff erscheinen werden,
gott gebe das mich in der mei-
nungh bedriege [?], in dessen schuld
Vns allerseits empfohlen haben
bleibe

Eh.L
Dienstfreundt Willigster
XXX

Clev den 10. Febr.
1649
Achter Kontich wonen er ook mensen!

1,336

Tuesday, January 2nd 2018, 9:51pm

Hallo Erdinger,

das ging aber schnell. Vielen Dank für deine Hilfe. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, daß sich jemand schnell durch den Text arbeiten würde. Mal sehen, ob ich von den Lücken noch etwas füllen kann. Oder einer vom Forum?
Der Beleg passt also schon in die Sammlung Kleve. Er ist aber immerhin rund 120 Jahre älter als meine Belege mit dem R2 Clevische Regierung.
Beek ist heute ein Ortsteil von Duisburg. Dort war das König-Pilsener zu Hause.

beste Grüße

Dieter