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  • "bayern klassisch" started this thread

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1

Monday, November 19th 2012, 6:06pm

Hamburg - Sachsen

Liebe Freunde,

dass ich mal einen solchen Thread eröffnen würde, hätte ich mir auch nicht träumen lassen.

Ein schnuckeliger Brief aus Hamburg vom 1.1.1800 an die Firma Quandt und Mangelsdorff in Leipzig kostete dort 2 Groschen, wenn ich es recht sehe.

Auch der Inhalt ist interessant, wenn man die phil. Brille beiseite legt.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

2

Monday, November 19th 2012, 8:06pm

dass ich mal einen solchen Thread eröffnen würde, hätte ich mir auch nicht träumen lassen.
Hallo bayern klassisch

Ich sage "Höchste Zeit" :) :)

Man freut sich doch bei alle interessante Briefe :)

Viele Grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

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3

Monday, November 19th 2012, 8:11pm

Hallo Nils,

so ist es - die Inhalte über Waren, die heute keiner mehr kennt oder benennen kann, tuen es mir besonders an. Wo, wenn nicht hier, kann man solche interessanten Sachen noch lesen?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

Klesammler

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4

Thursday, November 3rd 2016, 5:49pm

Hallo zusammen,

hier ein Brief von HAMBURG nach LEIPZIG, geschrieben am 21.8.1814 . Das Fehlen eines Stempels erstaunt mich. Laut Feuser waren in Hamburg im Jahr 1814 durchaus Stempel in Gebrauch. Was ist der Grund? Dazu meine übliche Frage: Was ist mit dem Porto?

viele Grüße

Dieter
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Klesammler

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5

Thursday, November 3rd 2016, 6:32pm

... und noch ein Brief aus HAMBURG an die Firma Hentschel & Pinckert in LEIPZIG. Er wurde am 30.7.1828 beim T&T-Postamt in Hamburg aufgegeben. Anscheinend handelte es sich um eine Mustersendung. Links von der Adresse lese ich:
Anhängend
Porto..... .....

Links oben in Rötel:
2 ... (Pfund?)
Probe

Neben dem Ortsstempel die Taxe

Den Inhalt kann ich trotz der recht schönen Schrift bis auf einzelne Worte nicht entziffern.

vielen Dank für eure Hilfe

Dieter
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6

Thursday, November 3rd 2016, 9:32pm

Hallo Dieter

Etwas zu deinem Stempellosen Brief aus Hamburg kann ich wohl was sagen, aber keine Lösung geben.

Stempellose Briefe aus Hamburg ist nicht so gewöhnlich, die kommen aber ab und zu vor. Es gibt sicher mehrere Gründen hierzu.

Das Jahr 1814 ist ja ein schwieriger Jahr. Nach etwas hin und her hat Thurn & Taxis die Post wieder mal übernommen. T&T hat meistens die Stempel von die Franzosen übernommen. Und etwas geändert.
Die Frage bei deinem Brief ist aber wer der Brief nach Leipzig gebracht hat. Ab wann hatte Preussen die Post in Hamburg eingerichtet? Die Preussen hatte keine Stempel vor 1817 und das kann ja einen Grund sein, aber meine Betrachtung hier muss man genauer studieren um zu sehen ob es was wert ist.

Leider habe ich kein Literatur für die Fragen die deinen Brief stellt.
Es ist eine sehr interessante Zeit und eben ein Stempellosen Brief ist immer wert zu betrachten (und haben). :)

Du bist sicher nicht kluger geworden. Hoffentlich etwas neugieriger :D


Viele Grüsse
Nils
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Michael

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7

Thursday, November 3rd 2016, 9:48pm

Hallo Dieter,

das preußische Postamt wurde wohl am 31.5.1814 wieder in Hamburg eröffnet, so dass dein Brief hierüber gelaufen sein kann. Ein preußischer Stempel ist in Hamburg erst ab Juni 1817 belegt.
Zu den Taxen kann man sicherlich auch noch was finden, braucht aber etwas Zeit ...

Gruß
Michael
Preußen mit Transiten

Klesammler

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8

Thursday, November 3rd 2016, 10:00pm

Hallo Nils,

mir ist vollkommen klar, daß die Zeit nach dem Abzug von Napoleon sehr schwierig war. Wer wie ich vom linken Niederrhein kommt, der weiß das nur zu gut. Preussen bekam den Niederrhein zwar zugesprochen, aber T & T besorgte noch für mehr als 2 Jahre die Geschäfte. Aus dieser Zeit ist nicht sehr viel Korrespondenz verfügbar. Das änderte sich erst erst mit der vollständigen Übernahme durch Preussen.
Ich habe ein Buch, in dem ist ein Inspektions-Bericht aus dem Mai 1814 widergegeben. Falls du Interesse hast kann ich den Artikel scannen und dir zumailen.

vielen Dank sagt

Dieter

9

Thursday, November 3rd 2016, 10:34pm

Hallo Dieter

Ich denke Michael hat meine Antwort etwas verbessert und ich denke es ist auf jeden Fall klar dass Preussen den Brief bis Grenze Sachsen gebracht hat. Da war der Brief auch bis Grenze Sachsen frankiert geworden. Der Empfänger in Leipzig hat 3 GGr bezahlt.
Unklar ist die rückseitig vermerkte Gebühre.

Ich weiss nicht was ein Inspektionsbericht hier heisst, aber du hast mich neugierig gemacht :)


Dann hoffe ich anderen die Antwort etwas vollständig machen kann so dass die Beschreibung richtig wird. Und vor allem die Text deuten kann.

Viele gRüsse
Nils
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Klesammler

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10

Friday, November 4th 2016, 9:44pm

Hallo Nils,

das Buch habe ich hervorgeholt und versucht, den Artikel zu scannen. Das hat aber nicht funktioniert, da das Buch ein großes Format hat und sehr steif ist. Ich muß meinen Scanner erst anders aufstellen.
Dieses Buch heißt 'Postgeschichte am Niederrhein' und enthält z.B. einen Artikel über die Familie Schoepplenberg, die von 1646 bis 1815 Posthalter in Kleve waren.

viele Grüße

Dieter