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1

Sunday, May 25th 2014, 10:08am

Belege die kürzlich auf schwedischen Auktionen angeboten wurden!

Hallo zusammen,

da ich viel mit skandinavischen Auktionskatalogen zu zun habe, ist es nicht verwunderlich das immer wieder sehr schöne Belege auftauchen, die auch ruhig in diesem Forum gezeigt werden dürfen.

Vorab erst einmal einige Belege die mit Schweden zu tun haben und vielleicht kann man an der Interpretation noch etwas verbessern.

Einige Briefe wurden verkauft andere wiederum fanden keinen neuen Besitzer.

Diese Briefe bleiben ja, so Gott es will, für die Ewigkeit erhalten.

Natürlich wird der eine oder andere Brief auch für Gesprächsstoff sorgen, da bin ich mir sicher.

Gruß Alandsammler

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2

Sunday, May 25th 2014, 10:11am

Unfrankierter Brief von Gotha (Herzogtums Sachsen-Gotha) am 17.11.1855

nach Upsala via Hamburg und Stralsund. Stempel YSTAD vom 23.11.1855.

Hds. Vermerk „franco“.

Vom Absender Bezahlt 8 Silbergroschen, davon gingen an Preussen 5 Sgr.
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3

Sunday, May 25th 2014, 10:13am

Unfrankierter Brief mit Inhalt eines Emigranten, von EKSJÖ am 28.7.1873

mit Leitvermerkstempel: „via D&T“ (via Danmark & Tyskland = Deutschland) nach USA,

Ankunft in New York am 16. AUG 1873 (Transitstempel).

Von N.Y. wurde der Brief in das eigenständige Territorium Montana weitergeleitet.
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  • FA Los 020.jpg

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4

Sunday, May 25th 2014, 10:15am

Unfrankierter Brief aus Brasilien, Rio de Janeiro 8.5.1863,

p(er) Schiff "Oneida“ via London & Hamburg nach Stockholm.

Der Transport von London bis Hamburg betrug 1/3 d.

Die Strecke von Hamburg bis Stockholm kostete 16 Sgr.

Die blaue Zifferngruppe „1.89“ ist unbekannt?
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5

Sunday, May 25th 2014, 10:16am

Teilfrankierter Brief von Stockholm am 10.6.1842 via K2 Stralsund 14/6 nach Berlin.

Empfängerin des Briefes war Hedvig von Tarrock bei Gräfin von Rosen in Berlin.

In Ystad der L1 „frco Stralsund“.

Von Stralsund bis Berlin waren bei der Aushändigung des Briefes noch 5 Silbergroschen zu bezahlen.
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6

Sunday, May 25th 2014, 10:19am

Frankierter Brief von London am 6. DEC. 1856 nach Uddevalla in Schweden.

Oberhalb des Briefes die Notiz: "Containing a sample of no value" (Enthält eine Probe ohne Wert).

Transit über das Hamburger Stadtpostamt, hier der Stempel „franco“, abgeschlagen auf freigemachten Auslandsbriefen, die von der hamburgischen Post an die dänische Post weitergegeben wurde.

In Helsingborg der Transitstempel am 12.12.1856, und Weiterleitung zum Zielort.

In London bezahlt: 1 Shilling 2 pence. Das englische Porto deckt gerade das Inland sowie Seefahrt ab.
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7

Sunday, May 25th 2014, 10:22am

Eine kleine Spielkarte, Karo König (54x37 mm) verwertet als Postkarte, frankiert mit 2x5 öre Oscar II gestempelt PKXP No 13 am 5.6.1905 und Notierung auf der Vorderseite: "Grüße König" .

Desgleichen mit Herz Drei, frankiert mit 10 öre Oscar II PKXP 31.5.1905 nach Stockholm, Ank. 01.06.1905, mit Unterschrift "Dein Schicksal!"
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  • FA Los 213 + 216.jpg

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8

Sunday, May 25th 2014, 10:23am

Schwedische Ganzsache 15/15 öre mit Antwort und ungewöhnlicher Destination.

Von Skelleftea am 12.12.1894 via Lissabon (21.12.) nach Boma (12.1.), Belgisch-Kongo.

Die Karte wurde beantwortet und aufgegeben in Boma am 16.01.1895 via Lissabon (10.2.) nach Skelleftea, Schweden.

Für die Strecke von 12.000 Km ist die Karte von guter Qualität.
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9

Sunday, May 25th 2014, 10:25am

Karl XII. – Brief, datiert in Stralsund am 15. August 1715 an Frederik von Sachsen in Gotha.

Frankiert war der Brief bis Kassel („franco Cassel“).

Der Brief enthält die Glückwünsche zur eben auf die Welt gekommenen Tochter.
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  • MF Los 949 Gotha.jpg

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10

Sunday, May 25th 2014, 10:28am

Teilfrankierter Brief zu ½ Lot von NORRKÖPING am 18.12.1857 via K.S. & N.P.A.- HAMBURG 22.12.1857,

SUEDE QUIEVRAIN AMB. D. 23.DEC., PARIS 24.DEC.57, Vianna 1.JAN.1858 bis PORTO, Ankunft 2.1.58.

Zu bezahlen waren von Schweden bis zur französisch-spanischen Grenze 24 Skilling Banco.

Das portugiesische Inlandsporto betrug 240 Reis.


Laut Facit (Katalogfirma) ist es der einzig bekannte Brief nach Portugal.
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Sunday, May 25th 2014, 1:30pm

Hallo Alandsammler,

vielen Dank für deine Mühewaltung - eine tolle Strecke von Rosinen und Granaten zeigst du hier. Am meisten beeindruckten mich die Spielkarten, was ich so noch nie gesehen habe. :P
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

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12

Sunday, May 25th 2014, 2:13pm

Hallo bayern klassisch ,

ja mir gefallen die Spielkarten auch besonders gut. Habe ich in dieser Form auch noch nicht gesehen.

Halte auch Ausschau auf bayrisches Material, aber das ist sehr rar im hohen Norden. Meistens werden nur Marken angeboten, Belege sind Mangelware.

Bleibe aber weiter am Ball.

Gruß Alandsammler

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13

Sunday, May 25th 2014, 2:17pm

Unbezahlter Brief von SÖDERÅKRA in Schweden am 10.6.1888 aufgegeben und mit der Bahnlinie PKXP No.2 am 12.6.1888 via BRINDISI 15.6.1888 nach NAPOLI 17.6.1888. Von hier per Schiff der Orient Line´s „ORMUZ“, die Route war: Port Said, Suez, Aden, Albany, bis Adelaide und dann mit der Bahn weiter bis nach Sydney (New South Wales).

Abgeschlagen wurden außerdem ein Lösenstempel „T“ und 1/1 MORE TO PAY (mehr zu bezahlen).

Es sind nur bezahlte Briefe nach New South Wales während dieser Portoperiode bekannt.

Es ist einer der wenigen unbezahlten nach Australien vor Gründung des Weltpostvereins (UPU).
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14

Sunday, May 25th 2014, 2:22pm

Für einen frankierten Brief zu 3 Lot von Stockholm via Helsingborg/Helsingör und Preußen nach Reval wurden

99 Skilling Banco berechnet und diese entsprechen hds. „franco 2.3.“ (2 RD. 3 Sk.).

Stempelfolge Stockholm 08.01.1856 - KS & NPC-Hamburg 11.1., Hamburg 14.1., zugleich Ra1 „AUS SCHWEDEN“ +

Ra1 „FRANCO“ sowie der russische Transit- und Ankunftsstempel.

Das schwedische Weiterfranko war mit 18 Sgr. nach Preußen angeschrieben und

bis zum Baltikum belief sich das Wfr. auf 9 Sgr.
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15

Sunday, May 25th 2014, 2:24pm

Brief vom 9. August 1815 von Göteborg nach Nantes, über Ystad und L1 R4LÜBECK.

Am 1. Juni 1815 wurde eine Postjachtlinie von Ystad über Travemünde nach Lübeck eingesetzt

die jedoch bereits im Januar 1816 endete.

Das Porto nach Nantes kostete 26 Decimes.
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16

Sunday, May 25th 2014, 2:27pm

Unfrankierter Brief = daher mit doppelter Gebühr belastet = 48 Skilling Banco.

Zu dieser Zeit sollten nur bezahlte Briefe (einschließlich Piemont und Savoyen) nach Nizza geschickt werden.

Stempelfolge: STOCKHOLM 01.02.1856, HELSINGØR 5.2., K.S.&N.P.A.- HAMBURG 7.2., HAMBURG 7.2., PRUSSE VALENCIENNES 9.FEVR.56, MAGUIGNIN 11.FEVR.56, NICE 11.FEB.56, sowie die Hamburger Nebenstempel: L1 FRANCO, Ra1 AUS SCHWEDEN und L1 PD.
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17

Sunday, May 25th 2014, 2:30pm

Vollständig bezahlter Brief (31 Skilling Banco) von Sköfde am 02.08.1857 über Österreich nach Rom.

Stempelfolge: Sköfde 02.08.1857, K.S.&N.P.A.-HAMBURG 6.8. sowie die Nebenstempel: L1 FRANCO + Ra1 AUS SCHWEDEN.

Der schräge Tintenstrich zeigt an, das der Brief in voller Höhe bezahlt war und kein Lösengeld vom Empfänger zu verlangen war.

Das schwedische Weiterfranco wurde mit 5 ¼ Sgr. und das preußische Wfr. mit 2 ¼ Sgr. notiert.

Der Empfänger war Johan Magnus Alfred Grenander, ein schwedischer Wirtschaftsprüfer und Politiker.
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18

Sunday, May 25th 2014, 2:33pm

Seltener Schiffsbrief, aufgegeben in Kalmar am 11. Juli 1859 nach Bad Ems bei Nassau.

Befördert wurde der Brief mit dem Dampfer “BORE” via Lübeck.

In Lübeck wurde nun vom dänischen Postamt ein seit 1853 gebrauchter

Ra3 Landungsstempel „K.B./ aus Schweden„ (Kasten Brief) abgeschlagen.

Rs. wurde der Transitstempel von "LUEBECK BAHNHOF Th&T 12.7." gestempelt. Hds. notiert: "Golden Ring".

Taxangaben ein wenig verschwommen!
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  • PO Los 1079.jpg

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