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  • "preussensammler" started this thread

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1

Monday, December 1st 2014, 12:50pm

Schweden - Bayern im Transit über Preußen

Ein Brief aus Nörrköping nach Nürmberg vom 4.Juli 1855 über Ystadt und Stralsund.

Wahrscheinlich 27 Kreuzer Porto? 15 Kreuzer für das Inlandsporto Schweden und die Schiffspost, 9 Kreuzer Vereinsporto und 3 Kreuzer Strafporto?
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2

Monday, December 1st 2014, 1:39pm

Hallo preussensammler,

nicht ganz ...

Vorab ein schöner Brief aus großer und bekannter Korrespondenz.

2 1/2 Sgr. Schweden und 2 1/2 Sgr. Seeporto bis zur Küsten Preußens = 5 Sgr. = 18 Kreuzer. Auslandsgebühren waren ja paritativ zu rechnen, also 5 mal 3,5 = 17,5 = gerundet 18 Kr..

Preußen fungierte als Vereinsaufgabepost - im Auslandsverkehr über 20 Meilen daher weitere 9 Kr. = 27 Kr. für den Empfänger, von denen nichts bei Bayern blieb. Bei Auslandsbriefen gab es keinen Portozuschlag.
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus

  • "preussensammler" started this thread

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3

Monday, December 1st 2014, 8:42pm

Vielen Dank für die Erklärung.

Warum habe ich mir diesen Beleg gekauft? Nahezu jeder Brief, der aus Schweden (oder Norwegen) per Schiff nach Stralsund kam und dann in südlicher Richtung befördert werden mußte, ist durch das kleine Dorf Passow an der Berlin-Stettiner-Bahnlinie befördert worden. Von Stralsund wurde die Brief- und auch die Fahrpost per Schnellpost (also ohne Zwischenhalt) nach Passow befördert. Auf dem umgekehrten Wege wartete das Schiff sogar auf die Ankunft der Schnellpost. Die Postgeschichte von Passow ist im ubrigen mein nächstes Projekt.

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4

Tuesday, December 2nd 2014, 6:39am

Hallo preussensammler,

das klingt sehr spannend und du wirst sicher einige Briefe zusammen bekommen. Vlt. kann ich sogar noch einen entbehren, da müsste ich mal nachschauen ... ;)
Liebe Grüsse vom Ralph

Terret vulgus, nisi metuat. Tacitus