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Posts: 21,647

Location: Südhessen

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21

Saturday, October 20th 2012, 3:58pm

Lieber VorphilaBayern,

ein hübscher Brief mit besserem Laufweg nach Österreich und Sondertype von Wunsiedel, die wie immer, hervorragend klar abgeschlagen wurde.

Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

mikrokern

Experte

Posts: 2,199

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22

Saturday, October 20th 2012, 4:01pm

Lieber VorphilaBayern,

und auch der blaue µkern hat seinen Senf dazuzugeben:

Die Marke von Platte 3 zeigt die bei Vogel/Peindl als PF VII beschriebene starke Abschrägung der rechten unteren Ecke, zusammen mit einer recht dicken oberen blauen Rahmenlinie.

Sehr schöner Brief!
Beste Grüsse vom
µkern

maunzerle

Experte

Posts: 1,950

Location: Herkunftsort des Eichstätt-Briefes

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23

Saturday, October 20th 2012, 8:17pm

Lieber VorphilaBayern,

Wunderschöner Beleg! Herzlich Gratulation!

Viele Grüße von maunzerle :thumbsup:
"Ein Leben ohne Philatelie (und Katzen) ist möglich, aber sinnlos!" (frei nach Loriot, bei dem es allerdings die Möpse waren - die mit vier Beinen wohlgemerkt)

24

Thursday, August 13th 2015, 1:32pm

Hallo Sammlerfreunde,

ist jemandem bekannt, seit wann Häselgehr - (richtig eigentlich) Heselgehr im Lechtal eine eigene Poststelle hatte?

Gruß
bayernjäger

25

Thursday, August 13th 2015, 2:06pm

Hallo bayernjäger

Ich meine dass es irgendwann in 1861 war. Genaues Datum habe ich nicht im Kopf.

Viele Grüsse, Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

26

Thursday, August 13th 2015, 5:20pm

Hallo nochmals

Jungwirth schreibt in seinem Heft über Botenlohn: "Am 16. September wurde das Lechtal durch Postämter und amtliche Postboten erschlossen". Es heisst dass Häselgehr ab diesem Datum ein Postamt hatte.

Viele Grüsse
Nils
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis grösser als in der Theorie.

27

Thursday, August 13th 2015, 8:16pm

Hallo Bayen-Nils,

vielen Dank, das hilft mir weiter.

Gruß
bayernjäger

sys1849

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28

Thursday, August 13th 2015, 9:16pm

Hallo und Guten Abend Bayernjäger,

in Heft 4 der Schriftenreihe des Münchener Briefmarken-Club e.V.
"Postbeziehungen Bayern Österreich" wird auf Seite 243 ebenfalls der 16.September 1861
als Eröffungsdatum der Postexpedition in Heselgehr genannt.
Dort sind auch Abbildungen von Briefen mit und ohne Botenlohnvermerk.
Falls du den Scan der Seite brauchst bitte mich per PN anmailen.

Grüße,
Wilfried/SYS1849

29

Friday, August 14th 2015, 6:26am

Hallo sys1849,

vielen Dank für diesen Hinweis. :thumbup:
Dieses Heft 4 habe ich selbst, hatte aber die darin gezeigten Heselgehr-Briefe nicht mehr in Erinnerung. :huh:

Gruß
bayernjäger

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30

Thursday, October 15th 2015, 3:23pm

Liebe Freunde,

unter die Überschrift bzgl. Briefe aus Bayern nach Österreich bis 10 Meilen = 3x fällt auch der hier, den ich unlängst von einem Forumsmitglied erwerben konnte.

Aber bei genauerer Betrachtung offenbart er sich als kleiner Schatz.

Geschrieben wurde er von der Firma Johann Schubert in Wien am 20.6.1860. Empfänger war die Firma Vallaster & Leibinger in Feldkirch (Vorarlbert). Prinzipiell hätten wir also einen rein innerösterreichischen Brief vor uns, der hierfür mit 9x CM (= 11x rheinisch) zu frankieren gewesen wäre (bis 1 Loth über 20 Meilen Inland).

Aber das war dem Absender zu teuer. Statt dessen kuvertierte er ihn nach Lindau an die bekannte Adresse Spengelin & Co, wo man auch seinen Firmenstempel siegelseitig abschlug.

Mit Spengelin hatte man offenbar ein Abkommen, dass dieser die Wiener Briefe zuerst einmal auf seine Kosten frankierte und dann weiter schickte, immer unter der Voraussetzung, dass es von Lindau günstiger sein musste, als von Wien aus.

Das traf hier zu - von Lindau nach Bregenz war es ein Postvereinsbrief bis 10 Meilen, für den nur 3x rheinisch zu frankieren waren. Diese hat Spengelin später sicher von seinem Wiener Spezi erstattet bekommen.

Gebührenteilung ursprünglich: 9x CM für Österreich, abzüglich für den Transit quer durch Bayern bis Bregenz von ca. 1,5x CM = 7,5x CM für Österreich und knapp 2x rh. für Bayern.

Gebührenaufteilung durch Verstoß gegen das österreichische Postgesetz: 3x rh. für Bayern, für Österreich nichts.

Am 4.7.1860 wurde er in Lindau aufgegeben und am selben Tag nach Bregenz verbracht und in Feldkirch zugestellt. Diese Aktion hat den Absender nicht 11x rh. gekostet, sondern nur 3x rh., aber 14 Tage vom Schreiben bis zur Zustellung waren auch nicht jedermanns Sache - hier wird man es, typisch für Wien, auch nicht sehr eilig gehabt haben.
bayern klassisch has attached the following images:
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Liebe Grüsse vom Ralph

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31

Saturday, January 7th 2017, 1:46pm

Hallo zusammen,

heute ein 3x-Brief von Bayern nach Österreich von 1860. Abgesendet in Kempten am 15.1.1860, über Füssen und Reute gings nach Häselgehr im Lechtal. Für den Boten musste der Empfänger noch 2xrh. Botenlohn bezahlen.

Viele Grüsse
Christian
Leitwege has attached the following images:
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32

Saturday, January 7th 2017, 2:00pm

Hallo Leitwege,

ein schmucker Brief - mir erstmals bekannt wurden diese Briefe durch eine große Sigi Deider - Auktion vor einigen Jahren, als Dutzende dieser Briefe aus dieser Korrespondenz auftauchten.
Liebe Grüsse vom Ralph

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33

Saturday, January 7th 2017, 2:28pm

...dutzende? Ich bin schon froh wenn ich ein paar zusammenkriege für meinen übernächsten Artikel im Rundbrief zum Leitweg über Füssen und Reute nach Tirol und weiter. :D

Viele Grüsse
Christian

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34

Saturday, January 7th 2017, 2:52pm

... DU schaffst das. Hast du noch den Katalog?
Liebe Grüsse vom Ralph

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35

Saturday, January 7th 2017, 3:15pm

...a bissel was geht immer :D (nach Monaco Franze, kommt ja gerade wieder im Bayerischen Fernsehen)

Du meinst den Deider-Katalog? Hab ich noch nie besessen, aber im Internet müsste er zu finden sein.

Viele Grüsse
Christian

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36

Saturday, January 7th 2017, 7:22pm

Hallo Christian,

dann suche ihn mal - du wirst dich wundern ... :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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