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41

Wednesday, May 29th 2013, 10:49am

Hallo,

aus meiner kleinen Preussen-Sammlung ein Brief nach Frankreich.

Aufgegeben am 27.11.1866 in Berlin P.E. 29 über Forbach nach Paris. Die grünliche Stempelfarbe dürfte auf einer Vermischung von blauer und schwarzer Farbe beruhen.

Keine postgeschichtliche Sensation, aber schön.



Gruss



senziger


hallo senziger,
schöne Farbkombination, sowohl was die Marken betrifft, als auch besonders die Stempel:
satt-roter Porto bezahlt-Stempel, schwarzer Grenzübergangsstempel und dann noch der grünliche Aufgabestempel. Schön.
Grüße
preussen_fan

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42

Wednesday, June 26th 2013, 10:07pm

Preussen-Frankreich- Taxierung

Hallo zusammen,
ich habe vor Kurzem diesen Brief von Düsseldorf nach Cette, heute Se'te in Frankreich erstanden. Er wurde am 18.12.1863 aufgegeben und erreichte den Bestimmungsort am 20.12. Der Aufgabestempel von Düsseldorf in sog. belgischer Form zählt zwar zu den etwas häufigeren preussischen Stempel in belgischer Form, aber er ist hier schön abgeschlagen.
Mich würde nun interessieren:
Handelt es sich um einen Porto oder Frankobrief? Die Taxe ist in schwarz ausgeworfen.
Wie hoch ist sie? Lese ich eine 5?
Ist das bis zur Grenze oder zum Bestimmungsort?
viele Grüße
preussen_fan
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Michael

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43

Wednesday, June 26th 2013, 11:09pm

Hallo preussen_fan,

es handelt sich um einen Portobrief.
In Frankreich wurden vom Empfänger 5 Décimes Gesamtporto kassiert.
Davon erstatte die französische Post an Preußen 16 2/3 Centimes / 10 Gramm für Briefe aus den Reg.Bezirken Aachen, Cöln, Trier, Coblenz und Düsseldorf.

Viele Grüße
Michael
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44

Thursday, June 27th 2013, 6:56am

Hallo preussen_ fan,

schöner Brief - kleine Ergänzung: Weil der Stempel von Paris blau ist, zeigt er an, dass er dort Nachmittags ankam, während rot für Vormittags abzuschlagen gewesen wäre.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

This post has been edited 1 times, last edit by "bayern klassisch" (Jun 27th 2013, 7:49am)


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45

Thursday, June 27th 2013, 7:23am

edit
Liebe Grüsse vom Ralph

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46

Thursday, June 27th 2013, 7:33am

hallo Michael und bayern klassisch,
vielen Dank für die Auskünfte. Wo finde ich diese Informationen. Welche Literatur ist geeignet / erforderlich?
viele Grüße
preussen_fan

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47

Thursday, June 27th 2013, 7:51am

Hallo preussen_fan,

im Forum ist unten ein Link zu den Postverträgen des DASV - einfach dort unter Stichwort Preußen oder Frankreich ab einem gewissen Zeitraum suchen. Vieles wird man nicht brauchen, weil es gar nicht zu vorhandenen Briefen passt, aber du wirst dort in vielen Fällen fündig und kostenlos ist es auch noch.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

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48

Thursday, June 27th 2013, 9:00am

danke bayern klassisch,
der Tipp ist Gold wert
Gruß
preussen_fan

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49

Wednesday, October 9th 2013, 6:44pm

Hier ein kleiner Brief aus Köln nach Frankreich.
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50

Monday, October 20th 2014, 3:31pm

Probesendungen - Muster ohne Wert

Hier ein Beispiel für eine Probesendung von Köln nach Paris aus dem Jahr 1859, freigemacht mit 3 1/2 Silbergroschen. Augescheinlich wurde die Portoermässigung für Probesendungen (diese entsprach der Gebühr für Drucksachen) nicht anerkannt.
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51

Monday, October 20th 2014, 3:35pm

Probesendungen - Muster ohne Wert

Ein weiteres Beispiel für eine nichtanerkannte Probesensendung. Köln nach Metz frankiert mit 3 1/2 Silbergroschen aus dem Jahr 1860
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52

Thursday, February 19th 2015, 10:14am

..nach Hinweis erst gekauft

Liebe Sammelfreunde

nachfolgender Beleg vom 12.09.1865 von Magdeburg nach Montpellier flog gerade bei mir ein. Diesen Beleg kaufte ich erst, nachdem @Bayern Klassisch mich hinwies und ich nicht so richtig wußte warum.
Die Beschreibung überlasse ich somit den Kenner für Briefpost.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
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53

Thursday, February 19th 2015, 3:31pm

Lieber Ulf,

ad primum: Danke, dass du ihn zum Dumpingpreis geschossen hast.
Ad secundum: Wie viele Briefe aus Magdeburg mag es geben, die keinen Aufgabestempel tragen? Richtig, wenige. Und wie viele davon gehen ins Postvereinsausland und sind noch schön obendrein? Richtig, außer dem hier wohl keiner.
Ad tertium: Wie viele Briefe aus MD haben einen P.D. - Stempel als Zeichen der korrekten Frankatur, aber weder einen Frei - Vermerk des Absenders, noch eine Frankatur aufzuweisen? Weder in Marken, noch in bar?

Da war es nur folgerichtig, dass man auf preußischer Seite diese mit Blaustift strich, um die franz. Kollegen von Paris, die den Eingangsstempel setzten, nicht vollends zu verwirren. Mit 6 Decimes stempelten sie den tatsächlichen Portobrief richtig und überließen dem Empfänger die Bezahlung.

Wenn das kein Unikat ist, dann weiß ich auch keines mehr ... :P :P :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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54

Thursday, February 19th 2015, 3:43pm

Lieber Bayern Klassisch

ich danke dir vielmals - ohne die vielen Infos von dir hätte ich den Brief tatsächlich liegen gelassen.

Du hast natürlich recht - bisher kenne ich keinen postalisch gelaufenen Beleg von MD, der kein Aufgabestempel bzw. handschriftliche Bahnpostübernahme hat. (Die stempellose Zeit ist natürlich ausgeschlossen.)

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

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55

Thursday, February 19th 2015, 4:15pm

... dank dieses Briefes ist die stempellose Zeit drastisch nach hinten verlängert worden! :D :D :D
Liebe Grüsse vom Ralph

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Monday, September 28th 2015, 1:12pm

Hallo Alle

Hier ein Franco-Brief aus Berlin (etwas undeutlich Stempel) sendet am 31.8.1866 nach Bordeaux.
Porto 4½ Sgr. mit rot geschrieben. P.D. Stempel. Übergangstempel Prusse 3 Erquelines 3 am 2.9.1866, verwendet in Paris.
Auf der Rückseite Durch laufstempel in Paris auch am 2.9.1866. Ankunftsstempel in Bordeaux am 3.9.1866.

Viele Grüße
Jørgen
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57

Wednesday, September 28th 2016, 4:32pm

Hallo zusammen,

hier ein Brief von BERLIN nach PARIS, ebenfalls mir 4½ SGr. korrekt frankiert. Seltsamerweise findet sich auf der Rückseite kein weiterer Stempel.
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58

Wednesday, September 28th 2016, 6:29pm

... und aus der Zeit des Krieges stammt er auch noch - da konnte Preußen nichts mehr über Strasbourg schicken (hätte man hier auch nie gemacht) und wohl auch Forbach wurde nicht präferiert. Klassebrief! :P :P
Liebe Grüsse vom Ralph

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BaD

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Sunday, February 26th 2017, 7:36pm

Hallo,
da ich zu Belegen nie etwas notiere und ich in meinen Kisten immer erstaunliches finde hier eine Frage.
Francobrief wohl mit 13 Sgr. bezahlt. Wie setzt sich der Betrag zusammen?
Woher sind die 2 wohl nicht vom Absender stammenden Siegel?
Beste Grüße Bernd
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60

Sunday, February 26th 2017, 7:54pm

Hallo Bernd,

ich tippe mal 7/10 Loth = 12g oben notiert = 2. Gewicht.

1. Gewicht 4 1/2 Sgr., daher 9 Sgr. Franko.

Dazu 2 Sgr. Reco für Preussen und 2 Sgr. Reco für Frankreich = 13 Sgr. in toto.
Liebe Grüsse vom Ralph

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