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1

Friday, June 22nd 2018, 5:20pm

Forwarded aus Österreich

Liebe Sammlerfreunde,
hierzu folgender Brief:
Brief aus Dornbirn (Vorarlberg - Österreich) vom 28. April 1825, der nach Rorschach (Schweiz)
gebracht - und dort als Portobrief ? nach Bozen (Tirol - Österreich) aufgegeben wurde. Taxierung
6 und 14 Kreuzer.
Beste Grüße von VorphilaBayern
VorphilaBayern has attached the following images:
  • Dornbirn-Rorschach-Bozen.28.4.1825.01.jpg
  • Dornbirn-Rorschach-Bozen.28.4.1825.02.jpg
  • Dornbirn-Rorschach-Bozen.28.4.1825.03.jpg
  • Dornbirn-Rorschach-Bozen.28.4.1825.04.jpg

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2

Friday, June 22nd 2018, 5:52pm

Lieber Hermann,

Sensation! Ein Österreicher gab einen Inlandsbrief in der Schweiz auf. 6x CM für die Schweiz als Auslage plus das österreichische Inlandsporto von 14x CM ergaben 20x CM Gesamtporto vom Empfänger. Bei einer Aufgabe in Österreich (Bregenz z. B.).

Als Inlandsbrief wäre er deutlich günstiger geblieben!
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

3

Friday, June 22nd 2018, 7:16pm

Lieber Ralph,
vielen Dank.
War eigentlich in dieser Zeit ein Portobrief zwischen der Schweiz und Österreich zulässig ?
Beste Grüße,
Hermann

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4

Friday, June 22nd 2018, 7:30pm

Lieber Hermann,

ich kenne wenige, die trotz Frankozwang bis zur Grenze Österreichs doch angenommen wurden. Der hier ist einer davon (aus Bayern gibt es auch ganz wenige).
Liebe Grüsse vom Ralph

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5

Saturday, June 23rd 2018, 9:02am

Hallo Sammlerfreunde,

dieser Brief war bezahlt bis zur Grenze Österreichs. Die 6 Kr. C.M. gingen nicht an die Schweiz, sie blieben in Österreich.
Während bei Briefen aus der Schweiz nach Vorarlberg lediglich das österreichische Inlandsporto angesetzt wurde, mussten die Empfänger in den übrigen österreichischen Ländern für den einfachen Brief ab dem 1.7.1819 ein Transitporto von 6 Kr. C.M. bezahlen. Da es zwischen Österreich und der Schweiz aber kein Transitland und demnach auch keine echten Transitkosten gab, war dieses Transitporto für die österreichische Post in Wirklichkeit ein Zuschlag für die Beförderung über den Arlberg. Dies wurde bis in die 1840er Jahre praktiziert.

Grüße von liball

6

Saturday, June 23rd 2018, 9:18am

Hallo liball,
herzlichen Dank für diese Klarstellung.
Habe ich nicht gewußt.
Beste Grüße von VorphilaBayern

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7

Saturday, June 23rd 2018, 10:51am

Hallo Karl,

du hast natürlich Recht - hatte ich vergessen, dass die Österreicher ihre heimischen Korrespondenten so veräppelt hatten. Danke für die Aufklärung. :)
Liebe Grüsse vom Ralph

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