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Cantus

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1

Saturday, July 28th 2018, 9:18pm

Alte Dokumente mit fiskalischem Eindruck für die Stempelgebühr

Vor längerer Zeit hatte ich mir einen Posten mit allerlei fiskalischen Belegen aus dem Österreich des 19.Jhrhunderts zugelegt und darin auch viele verschiedene Dokumente in der Art der nachfolgend gezeigten Exemplare gefunden. Alle diese Dokumente sind in aller Regel größer als dinA4, was das Einscannen kompliziert macht, und oben in der Mitte findet sich jeweils ein Aufdruck für die zu entrichtende Steuer, wobei Wert und Form des Aufdrucks immer wieder wechseln. Leider fällt es mir immer noch sehr schwer, die Schriften zu lesern, weshalb ich mich einfach nur an der Verschiedenartigkeit der Aufdrucke und am Gesamtbild der verschiedenen Dokumente erfreue.

Zuerst zeige ich einen "Hauskaufs- und Verkaufs-Contract, ausgefertigt am 8.4.1825. Die Gebühr betrug 30 Kreutzer, wie aus dem Aufdruck zu sehen ist. Das Format ist leider so groß, dass ich nur den oberen Teil abbilden kann.

Viele Grüße
Ingo
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  • Hauskaufscontract_080425_Stpl.jpg

Cantus

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2

Saturday, July 28th 2018, 9:25pm

Alte Dokumente mit fiskalischem Eindruck für die Stempelgebühr

Bei dem zweiten Exemplar handelt es sich um einn Taufschein, der am 20.11.1842 in der Pfarre Meidling ausgestellt worden war. Hier betrug die Gebühr 15 Kreuzer.

Bei allgemeinem Interesse suche ich weitere Exemplare heraus und stelle sie hier vor.

Viele Grüße
Ingo
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  • Pfarre Meidling_201142.JPG
  • Pfarre Meidling_201142_Stempel.jpg

Michael

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3

Saturday, July 28th 2018, 9:44pm

Hallo Ingo,

diese alten Dokumente mit Wertstempel finde ich auch interessant, da sie von einer anderen Seite aus die damaligen Verhältnisse beleuchten.
Danke fürs zeigen.

Bei dem ersten Beleg ist im Wertstempel unten ein "W" zu sehen. Weißt Du, oder jemand anders hier im Forum, wofür dieses steht?
Ich kenne noch den Begriff Wiener Währung, war dies gemeint?

Gruß
Michael
Preußen mit Transiten

Cantus

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4

Sunday, July 29th 2018, 11:30am

Alte Dokumente mit fiskalischem Eindruck für die Stempelgebühr

Hallo Michael,

mit "Wiener Währung" (kurz W.W.) hat das mit Sicherheit nichts mehr zu tun, denn ab 1820 fand eine Währungsumstellung statt, bei der diese Währung in Gulden Conventionsmünze umgetauscht wurde [1]. Ich denke vielmehr, dass das ein Bezug auf die Stadt Wien ist, denn der Dokumentenposten stammt aus einer Wiener Quelle. Die Händlerin hat ihr Ladengeschäft in der Mariahilferstraße und wohnt selber in der Nähe von Wien. In ihrem Börsenangebot hat sie stets einen größeren Posten derartiger Dokumente mit Bezug auf Wien.

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hru…%C3%96sterreich

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5

Sunday, July 29th 2018, 1:22pm

Lieber Ingo,

Achtung Tippfehler: 1820, statt 1920 dürfte richtig sein.
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

Cantus

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6

Monday, July 30th 2018, 10:44pm

Lieber Ralph,

danke für den Hinweis, ich habe es berichtigt.

Viele Grüße
Ingo

7

Tuesday, July 31st 2018, 12:13am

Hallo Ingo,
fotografiere sie, so können wir sie ganz sehen..

1825 - auf diesem Stempelpapier ist es ein Stempelabdruck. NB. Bayerische Ämter hatten zwei, neben dem Stempel mit verlangtem Wert musste man ein Kontrollstempel prägen/Trockenstempel.
1842 - vorgedrucktes Stempelpapier.

LG A
"Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben."
W. v Humboldt

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