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1

Wednesday, September 28th 2011, 10:43pm

Das Mecklenburgische Ober-Postamt

Hallo,

in einem Posten Hamburg betreffendes Altpapier fand ich dieses, für die damalige Zeit ungewöhnlich große, Kuvert von 165 x 224 mm, also fast unserem heutigen C 5.

Der Brief ging von "HAMBURG ERSTE PRAETUR" (Siegel RS) an das Hochgerichtliche Ober-Gericht zu Rostock. Unten links ist vermerkt: Vom löbl.Ober-Post-Amte/Ct 9 ? 6ß bezahlt erhalten. Links oben in Rötel ? 5 l(oth) ? Zu den Taxierungen kann ich nichts sagen.

Dem Stempel nach ist der Brief irgendwo zwischen 1858 und 1864 einzuordnen.

Wer kann mir weiterhelfen?

Danke senziger
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2

Thursday, September 29th 2011, 9:30pm

Hallo senziger

viel werde ich sicherlich nicht beitragen können.
Links oben lese ich auch 5 Loth - tja und dann verlassen sie mich.
Nach der Währung zu urteilen, sollte alles in mecklenburger Thaler - Schillinge - Pennige (1 Thaler = 48 Schillinge 1 Schilling = 12 Pfennige) geschrieben sein, nur sicher bin ich mir hier nicht.

Die Entfernung sind etwa 20,5 Meilen - tja und Fahrposttarife hierfür habe ich nicht. Diese würden wahrscheinlich auch nicht viel helfen, da ich die Höhe der Postauslage auch nicht eindeutig lesen kann...

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

3

Thursday, September 29th 2011, 10:16pm

Hallo Ulf,

zu den Taxen habe ich in dem Werk "Die Entwicklung der Paketpost-Beförderung in Hamburg 1849 bis 1874" von Harald Hacker folgendes gefunden:

Päckereitaxe: Grundtaxe ohne Rücksicht auf Gewicht und Wert 1 ß für die ersten 3 Meilen, 6 Pf je weitere 3 Meilen. Gewichttaxe 2 Pf für jedes Pfund und je 3 Meilen. Wenn eine Wertangabe stattfindet gilt eine Werttaxe von 1 ß für 100 Rthr. für die ersten 3 Meilen und von 6 Pf für jede weitern 3 Meilen. Der geringste Betrag ist das zweifache Briefporto plus gegebenenfalls das Wertporto.

Geldvorschüsse und Baarzahlungen: Beträge bis einschl. 5 Rthlr. können auf Sendungen baar eingezahlt werden. Für jede 16 Schillinge wird eine Gebühr von 6 Pf von demjenigen erhoben, der das Porto zahlt.

Gruss

senziger
CONCORDIA DOMI, FORIS PAX

4

Monday, October 8th 2012, 9:02pm

Hallo zusammen,

hier einer meiner schönsten Briefe vom Mecklenburgischen Postamt: Am 16.5.(1866 oder 1867) von Hamburg nach (Bad) Doberan, frankiert mit Mi.-Nr. 7 I.

Viele Grüße

senziger
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5

Monday, October 8th 2012, 9:15pm

Hallo senziger,

ich bin weit von einem Experten dieses AD - Staates entfernt, aber irgendwie sieht der Brief sonderbar aus, vor allem, wenn ich mir die Stempel anschaue. Sahen die wirklich so steril aus?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

Niemals bin ich weniger müßig, als in meinen Mußestunden. Und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin. Publius Cornelius Scipio "Africanus"

6

Monday, October 8th 2012, 9:27pm

Hallo bayern klassisch,

ich kann an dem Brief nichts sonderbares finden, siegelseitig ist noch ein Briefkastenstempel. Du hast allerdings recht, normalerweise ist die Qualität der Abstemplungen beim Mecklenburger Postamt schlecht, die Stempelgeräte wurden wohl nur selten gereinigt.

Gruß

senziger
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7

Monday, October 8th 2012, 9:38pm

Hallo senziger,

ja, daran mag es liegen. Wenn er tief geprüft oder gut attestiert ist, hat man ja alle Trümpfe in seiner Hand.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse vom Ralph

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Michael

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8

Tuesday, October 9th 2012, 7:01pm

Hallo senziger,

Glückwunsch zu dem Kabinett-Stück!
Den würde ich auch nicht liegenlassen - auch ohne passende Sammlung. :)

Viele Grüße
Michael
Preußen mit Transiten

9

Friday, December 14th 2012, 7:07pm

Hallo,

hier eine nette Drucksache von Hamburg nach Neustadt (-Gleve? ) bei Ludwigslust. Korrekt frankiert mit 2 Viertel der Mi.-Nr. 1 (= 1/2 Sch. mecklb.). Sieht man auch nicht jeden Tag.

Gruß

senziger
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